Texte über Computer in Ulrich Kloses Logbuch

Beitrag vom: 12. April 2015 - 12:23
Von: junirio

Mal eben eine Karte mit markierten Flächen oder einer eingezeichneten Route für die eigene Website oder den eigenen Blog erstellen. Klar: Greifen wir doch zu Google Maps. Wie einfach das Erstellen einer solchen personalisierten Karte geht, verrät beispielsweise dieser Artikel auf Chip online. Und wenn ich Google nicht nutzen möchte? Immerhin muss ich mich dazu bei der Welt bekanntester Suchmaschine anmelden? Es gibt ja noch die OpenStreetmap, die zumindest für die meisten Teile von Deutschland eine hervorragende Datenbasis aufweist. Auch für den nach dem Wiki-Prinzip funktionierenden Kartendienst gibt es Online-Tools zum Erstellen eigener Karten. Sharemap und Easymap sind zwei durchaus brauchbare Alternativen.

Beide Tools sind internetbasiert. Ihr arbeitet also nicht mit einer lokal installierten Software, sondern mit einem im Browser laufenden Dienst. Grundsätzlich unterscheiden sich beide Dienste durch Folgendes: Sharemap ist ansprechender gestaltet und leichter zu bedienen, allerdings nur mit englischer Menüführung erhältlich. Easymap, ein unter Creative-Commons stehendes Projekt, ist hingegen nicht ganz so intuitiv zu bedienen. Dafür steht eine deutsche Sprachversion zur Verfügung. Und es ist möglich, die erzeugten Karten lokal herunterzuladen, um sie beispielsweise auf den eigenen Server zu laden und von dort aus anzuzeigen. Das bietet Sharemap nicht.

Beitrag vom: 21. Januar 2015 - 23:25
Von: junirio

Auf mein Mini-Tablet Google Nexus 7 möchte ich nicht mehr verzichten. Verhalten war meine Freude, als Google den Nexus-Usern "einfach mal so" Android 5.0 spendierte. Effekt bei mir: Ein quälend langsames Nexus, Abstürze, deutlich eingeschränkter Nutzungsspaß. Als mir dieser Nutzererfahrung zu viel geworden war, beschloss ich: Das ROM muss weg. Schnell fiel meine Wahl auf CyanogenMod (CM) als Alternative. Der englischsprachige Anleitungstext im Cyanogenmod-Wiki erschien mir machbar.

Um es kurz zu machen: Eigentlich ist es auch ganz einfach. Die Installation - ich entschied mich für CM 10.2 - hakte nur an einer Stelle. Davon will ich hier kurz berichten, auch wenn die Lösung - natürlich! - bereits im Netz steht. Aber vielleicht stößt jemand auf der Suche nach dem Fehler auf diesen Text, und ihm oder ihr wird geholfen.

Beitrag vom: 24. November 2013 - 13:19
Von: junirio

OK, ein kompletter Neuling war ich nicht. An meinem Arbeitsplatz habe ich mir bereits E-Mail-Verschlüsselung eingerichtet (die kundenseitig zu null Prozent nachgefragt wird, was ich wirklich bemerkenswert finde). Dass ich das Konzept komplett verstanden hätte, hätte ich bis dato aber nicht behaupten können. Insofern kam das mit einigem bewerbendem Medienecho begleitete eBook "Verschlüsselt!" von Tobias Gillen gerade recht. Aus der Sicht eines totalen Anfängers habe er E-Mail-Verschlüsselung erlernt, dies in Tagebuch-Form gebracht und zu "Step-by-Step-Anleitungen zum Selbermachen" gebündelt, erfuhr ich. Das Buch reizte mich. Die überschaubaren Kosten von 2,99 Euro hinderten mich nicht am sofortigen Download. Da es mit insgesamt 57 eBook-Seiten mehr als übersichtlich ist, war es auch fix gelesen.

Meine Erfahrungen mit diesem eBook fasse ich nicht in Tagebuch-Form, sondern in einen Blog-Beitrag. Dieser reicht dafür völlig aus. Und das Fazit ist: Ein Blog-Beitrag - oder eine kleine Serie - hätte auch für Gillens eBook vollkommen genügt. Denn er berichtet nichts wesentlich Neues, was er allerdings auch nicht angekündigt hat. Er macht kaum etwas besser als andere. Und das Anleitungshafte an dem Buch gilt nur für eine eng umrissene Zielgruppe. Zu den Kosten der Veröffentlichung fallen mir zwei Schlüsse ein: Es ist nicht übermäßig teuer. Lieber hätte ich aber fünf oder sechs Euro für ein ausreichend recherchiertes Buch mit mehr Nutzwert bezahlt.

Beitrag vom: 10. November 2013 - 22:50
Von: junirio

Runkeeper ist eine App, die ich mittlerweile regelmäßig beim Jogging verwendeUpdate 13. Juli 2014
Eine etwas detailliertere und aktualisierte Betrachtung vom Runkeeper Pro habe ich im Artikel Runkeeper bleibt die besser Joging-App, Laufen mit Runtastic Pro geht aber auch unternommen.


Von Euren Facebook-Profilen kennt Ihr es: Jeder und jede joggt mittlerweile. Gern postet mensch die jüngsten Lauf-Aktivitäten ins Profil. Offenbar immer dabei: das Smartphone und die App Runtastic. Das mache ich nicht. Also joggen tue ich schon. Ich nutze auch eine Lauf-App. Allerdings poste ich deren Ergebnisse nicht auf Facebook (hoffe ich!). Und ich nutze eine andere App, nämlich Runkeeper.

Die Gründe, warum ich Runkeeper und nicht das bekanntere Runtastic nutze, ergeben sich aus einem interessanten Radiobeitrag, den ich gestern im Auto hörte und der mich auf die Idee zu diesem Beitrag brachte. Denn der Autor des Selbst-Tests hatte offenbar ein klassisches Erlebnis der Marke "Auf die falsche App gesetzt". Er schildert im Selbstversuch eine Jogging-Runde mit Runtastic. Dabei fällt ihm dann verschiedenes auf: Die volle Sprachausgabe gibt es nur in der kostenpflichtigen Pro-Version. Die App spricht englisch mit ihren Nutzerinnen und Nutzern. Intervall-Trainings gibt es auch nicht in der freien Version. Der interessanteste Satz kommt dann am Schluss des Beitrags: Alles, was Runtastic nicht in der kostenfreien Version biete, biete Runkeeper sehr wohl.

Das ist der Grund, warum ich vor einiger Zeit bei Runkeeper landete. Einen Vergleich aller Eigenschaften und Vorteile verschiedener Lauf-Apps findet Ihr im Test-Artikel bei Heise. An einer Lauf-App interessiert mich vor allem Folgendes: Ich möchte Intervall-Trainings anlegen und ausführen können. Denn das hat sich für mich als gute Form erwiesen, wie ich meine Form stetig verbessern kann, ohne mich zu überlasten. Wert lege ich außerdem auf die Sprach-Ausgabe, so dass mir die Intervall-Wechsel ins Ohr geflüstert werden. Wer eine Brille trägt, versteht mich: Mal gerade aufs Smartphone-Display zu schauen, erweist sich während des Laufens meist als eher unscharfe Geschichte. Die Nutzung des Smartphones bietet sich dafür unter anderem wegen des integrierten GPS-Empfängers sowie des Internet-Zugangs an. Außerdem lässt sich nebenbei Musik anmachen, was das Joggen wesentlich angenehmer gestaltet.

Beitrag vom: 15. April 2013 - 9:55
Von: junirio

Das Systec-Unternehmensblog auf blog.systec.de läuft mittlerweile rund. Genauso wie der Artikel T3Blog: Warum sagt einem niemand, wie einfach es ist?, den ich vor zwei Jahren verfasst habe. Er ist der meistgelesene Text hier im Blog. Lange Zeit schleppte ich allerdings in der Typo3-Erweiterung, die ich für das Systec-Blog nutze, einige Unklarheiten mit mir herum. Dazu gehörte, dass die Tag-Cloud, die ich über ein Widget eingebunden hatte, in einem sehr grellen grün dargestellt wurde. Viel schwerwiegender war, dass ich es nicht hinbekam, die Kommentarfunktion so zu konfigurieren, dass Kommentare nicht automatisch auf "approved" gesetzt wurden. Ich hätte Kommentare also nachträglich moderieren müssen, weil sie zunächst automatisch freigeschaltet worden wären. Auch nicht schön war, dass Bestätigungsmails, die diejenigen bekamen, die einen Kommentar-Thread abonnieren wollten, von der Adresse "example@example.org" gesendet wurden. Auch für die beiden zuletzt genannten Probleme fand ich lang keine Lösung.

Mittlerweile weiß ich, wie ich die gewünschten Änderungen vornehmen kann. Eigentlich hätte ich den Lösungsweg in Kapitel 1.3 der T3Blog-Dokumentation gefunden. Nur habe ich diesen Abschnitt wohl:

  1. nicht richtig verstanden und
  2. zu flüchtig gelesen.

Weil ich bestimmt nicht der Einzige mit derlei Problemen bin - und weil ich erst durch ein veritables Google-Puzzle auf den richtigen Weg kam -, verrate ich hier nun, wie ich die Korrekturen doch noch hinbekommen habe.

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