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Texte über Musik in Ulrich Kloses Logbuch

Beitrag vom: 25. Mai 2016 - 21:54 Von: junirio

20160520_Klaus_Major_Heuser_Band_Jovel_003

E-Gitarre, das sind für mich charismatische Rock-Riffs und ausufernde, singende Soli. Gelernt habe ich das vom E-Gitarrenspiel Klaus "Major" Heusers. Der war viele Jahre Gitarrist einer meiner Lieblingsbands aus Jugendzeiten: BAP. Gitarrist und Gruppe haben sich bereits vor 17 Jahren getrennt. "Majors" Gitarren-Klang blieb für mich das Maß aller Dinge. Stehe ich vor einer Bühne und höre ihn spielen, geht es mir gut. Umso schöner, dass er nun wieder ausgiebig auftritt. Nur zwei Tage, nachdem BAP in der Halle Münsterland alte Zeiten beschworen, stattete die Klaus Major Heuser Band dem Jovel-Club einige Meter weiter einen Besuch ab. Ich war selig, umso mehr als es diesmal ein Auftritt in einer idealen Örtlichkeit war. Vor zwei Jahren empfand ich das Ambiente beim Konzert im Hot Jazz Club als sehr ärgerlich. Diesmal erlebte ich ein wunderbares Konzert unter schwierigen Startbedingungen.

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Beitrag vom: 22. Mai 2016 - 18:25 Von: junirio

"Dann habe ich sie wenigstens noch einmal gesehen." Mit dieser Stimmung verließ ich das BAP-Konzert am 18. Mai in der Halle Münsterland. Nach einigen Jahren Pause - den bislang letzten Gig muss ich im Rahmen der Radio-Pandora-Tour gesehen haben - war ich sehr gespannt. Vorliegenden Tonträgern ist zu entnehmen, dass BAP sich mit dem "Märchen vom gezogenen Stecker" noch mal selbst übertroffen hatten. Erinnert sei nur an die geniale Birlikte-Version von "Kristallnaach".

20160518_BAP_Halle_Muensterland

Nachdem die Gezogene-Stecker-Tour mehr oder weniger akustisch war, liegt nun mit "Lebenslänglich" der erste reguläre Tonträger mit aktuellem Material der neuen BAP-Besetzung um die musikalische Leitung Ulrich Rode und Anne de Wolff vor. Meine Eindrücke von diesem Album - sehr ansehnliche Kompositionen, aber irgendwie fehlt der "Drive" - habe ich bereits hier notiert. Für die Live-Visite in Münster, die gleichzeitig der reguläre Tour-Auftakt nach zwei Warm-Ups in Hilchenbach und Duisburg war, stellten sich einige Fragen: Wird die neu zusammengestellte Band auch als Rock-Formation funktionieren? Wie wird es sein, ein Rock-Konzert im Sitzen zu erleben, denn die Halle Münsterland sollte komplett bestuhlt werden? Wie werden die angekündigten beliebtesten Lieder arrangiert werden angesichts der kaum zu toppenden Gezogene-Stecker-Versionen?

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Beitrag vom: 23. Februar 2016 - 23:55 Von: junirio

Dieses Album machte mir gute Laune. Meine Befürchtungen waren enorm, was das seit einigen Monaten angekündigte Album Lebenslänglich von Niedeckens BAP betraf. Auf der BAP-Facebook-Seite wurden im Vorfeld kleine Schnipsel der einzelnen Titel veröffentlicht. Ich fand sie großteils schrecklich. Nach dem Hören des ganzen Albums dann aber die Erkenntnis: Alles nicht so schlimm. Oder, um es mit dem Titel des auch schon fünf Jahre zurück liegenden, vorigen regulären Studioalbums zu sagen: "Halv su wild". Vorab schon mal das Fazit: Es ist kein BAP-, sondern ein Niedecken-Solo-Album, gut durchhörbar, musikalisch vielfältig, aber auch etwas langweilig.

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Beitrag vom: 15. Februar 2016 - 20:20 Von: junirio

Ausgerechnet ihr bekanntestes Lied war sicher nicht eines der gelungensten des Konzertes: Trotzdem war das Zaz-Konzert am vorigen Mittwoch in der Halle Münsterland ganz wunderbar. Selten habe ich mich auf eine Live-Veranstaltung so gefreut. Zunächst einmal war ich schon länger nicht mehr bei einem Konzert in der Halle Münsterland. Dann ist Zaz eine ganz besondere Künstlerin, deren bisher drei Alben ich sehr gern höre. Vor allem hat es mir ihr aktuelles Werk "Paris" angetan. Diese Sammlung von kritischen, ironischen und verliebten Liedern über Frankreichs Metropole ist einfach zauberhaft. Ich wollte es nur zu gern live sehen.

Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Geboten wurde eine weitgehend perfekte, traumhafte Show. Dieses Video gibt einen ganz guten Einblick in den Münsteraner Auftritt:

Es gab richtig was zu sehen: Die Bühne wurde gleichzeitig zum Filmtheater. Manchmal wurde ein Gaze-Vorhang vor die Bühne gezogen. Darauf wurden verschiedene Szenen projiziert, angefangen mit dem Vorspann zu "Paris sera toujours Paris" (Paris wird immer Paris sein) von Maurice Chevalier. In diesem traurig-bissigen Chanson besteht der Sänger trotzig darauf, dass trotz all der Nächte im Keller (während des zweiten Weltkrieges) Paris sich nicht beugen werde.

Paris war das Thema vieler weiterer Lieder des Abends. Entsprechend bildete das französische Zentrum die Kulisse für die Bühnenshow. Geboten wurde eine cineastische Darbietung. Es wurde viel mit Projektionen von Pariser Panoramen und Straßenzügen gearbeitet - ganz besonders natürlich beim wunderbaren "Dans ma rue" -, in die dann per Beleuchtung einzelne Band-Mitglieder hineingestellt wurden. Manchmal schwebten eine oder mehrere Film-Zaz' über allem. Das war super gemacht. Ganz besonders mochte ich, wie Zaz riesengroß hinter der Kulisse erschien und mit einer Leuchte über die Bühnen-Szene schaute, wo vorn ihr "echtes" Double sang. Auch Comic-Stil wurde gepflegt, beispielsweise bei "La Parisienne", wo im Hintergrund eine Zaz-Strichfigur illustrierte, weswegen sie eben gerade nicht ins Pariser Klischee passt.

Alle eher als Chanson arrangierten Lieder waren traumhaft. Eine sehr gute, leicht jazzige Band mit zwei Wahnsinns-Bläsern bildete das stabile Gerüst für Zaz' rauchige, aber trotzdem perfekt intonierende Stimme. Allerdings merkte man am Ende des knapp zweieinhalbstündigen Auftritts deutlich, dass Zaz' Haupt-Instrument gelitten hatte. Viel länger hätte sie vermutlich nicht mehr durchgehalten. Kein Wunder, leistete sie doch Schwerstarbeit. Und das, obwohl ihr in der glänzend klimatisierten Halle offensichtlich kalt war.

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Beitrag vom: 1. Dezember 2014 - 19:20 Von: junirio

Vermutlich ist es eher unüblich, eine CD zu empfehlen, die auf einem enttäuschenden Konzert gekauft wurde. Genau dies soll hier versucht werden. Denn der Tonträger "57" der Klaus Major Heuser Band ist eine Sammlung wunderschöner Mainstream-Rock-Musik - nicht überbordend originell, dafür aber geerdet, hochprofessionell und mitreißend.

Major Heuser? Genau: Das ist der unschlagbare Gitarrist, der einst einer von mir nach wie vor überaus geschätzten Kölner Mundart-Band ihr musikalisches Gesicht verpasste. Schon seit mehr als 15 Jahren ist er dort ausgestiegen und backt seitdem erfolgsmäßig kleinere Brötchen. Ganz klein wurde es dann am vergangenen Samstag im Hot Jazz Club in Münster. Das Konzert in dem Jazzkeller war ein einziges Ärgernis - was nicht am Major lag, sondern an der für diesen Anlass komplett ungeeigneten Örtlichkeit. Es war sehr voll, was ja nicht schlecht sein muss, dafür war aber die Musik zu leise. Das Publikum - die Fraktion der grauen Mitfünfziger mit über die Schulter geworfenen Strickpullis war in der Mehrheit - schien sich neben der Musik mehrheitlich für Privatgespräche zu interessieren. Die Theke war während der Darbietung geöffnet, das Team verursachte reichlich Krach, bevorzugt, wenn die Musiker gerade eine leise, intensive Stelle ansteuerten. Mir reichte es zur Pause. Ich kaufte die CD und ging nach Hause. Musik erleben in diesem Ambiente machte mir überhaupt keinen Spaß. Ich ahnte, dass die Band Bestes ablieferte. Die Atmosphäre im Club machte dieses Gefühl aber zunichte.

Umso mehr Freude macht die CD mit ihren elf Titeln. "57" ist die zweite Veröffentlichung der Heuser-Band mit Sänger Thomas Heinen, Schlagzeuger Marcus Rieck, Bassist Sascha Delbrouck und Keyboarder Matthias Krauss. Es ist eine gut durchhörbare Sammlung gängiger Rocksongs verschiedener Genres. Keines der Stücke überrascht wirklich. Doch wer will das schon? Major Heuser ist ein toller Gitarrist; seine Fans erwarten gewisse "Key Features" und erhalten sie auf "57" reichlich - natürlich inbegriffen der hymnischen Gitarren-Soli, die so nur der Major kann. Das wurde bei der bereits genannten Kölner Gruppe sehr deutlich, als der mittlerweile ebenfalls zum "Ex-Gitarrist" beförderte, wahrlich nicht schlechte Nachfolger lange Noten während der Soli mit mindestens einem weiteren Anschlag auffüllte, die der Major locker stimmungsvoll in die Länge gezogen hätte. 

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