Texte über Musik in Ulrich Kloses Logbuch

Beitrag vom: 20. April 2004 - 19:58 Von: junirio

Dass es doch noch ein schöner Abend werden würde, war zu Beginn des BAP-Konzertes am Dienstagabend in der Halle Münsterland nicht zu erwarten. Es begann mit dem von sentimentalen Gefühlen begleiteten Eintritt in die Halle, die BAP früher sogar an zwei Abenden füllen konnte. Diesmal war etwa ein knappes Drittel der Halle abgetrennt und die Bühne entsprechend weiter nach vorn platziert worden. 2000 Menschen hätten vielleicht in den verkleinerten Saal gepasst, 1500 mögen es gewesen sein.

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Beitrag vom: 31. März 2004 - 19:56 Von: junirio

Die 14 Sonx sind eine wirklich gute BAP-Platte. Wenn das Köln-Frankfurt-Sachsen-Ostfriesland-Kollektiv auf der Tournee ebenso abrockt, dann darf sich das Publikum auf Konzerte freuen, die die wirklich sehr guten Auftritte aus der Zeit von »Aff un zo« und »Överall« noch in den Schatten stellen dürften. Ich war überrascht. Die BAP-Nachrichten zwischen dem Live-Album »Överall« und dem am 1. März erschienen Longplayer »Sonx« waren eher ernüchternd. Jens Streifling hat die Band in Richtung »Höhner« verlassen. Sheryl Hacket ist auch nicht mehr dabei. BAP besteht nur noch aus fünf Leuten – so wenigen wie noch nie. Mit Streifling ist der musikalische Kopf der »neuen« Besetzung nicht mehr dabei. Was sollte da aus der neuen Platte werden?

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Beitrag vom: 25. April 2003 - 20:52 Von: junirio

Es ist eines der langlebigsten Klischees der Pop- und Rockmusik: Nur Afroamerikaner können angeblich "richtig" den Blues singen. Wenn es einem weißen Sänger dann doch gelingt, gilt dies als bemerkenswert. Also ist "White Man Molle" – ehemaliger Vlothoer und durch zahlreiche Auftritte in Vlotho, Bad Oeynhausen und Porta bekannt – ein bemerkenswerter Künstler! Der kleine Mann mit Hut, Gitarre und großer USA-Erfahrung hat vor kurzem eine neue CD veröffentlicht. Starker Cocktail mit Begleitung

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Beitrag vom: 6. Juni 2002 - 20:39 Von: junirio

»Överall -- die Probe« stand auf der Eintrittskarte, und auch Wolfgang Niedecken meinte, dass es wirklich eine Pobe sei. Es werde den ein oder anderen Verspieler geben. Seit dem Mittag sei die Band im Jovel und habe das Programm durchgeübt -- gleichwohl einige Stücke vergessen, wie bei der Zusammenstellung der Setlist für den Abend aufgefallen sei. Warum eigentlich Probe? Das, was BAP spielte, war fast komplett von der Aff-un-Zo-Tour ab dem Herbst bekannt. So schnell vergessen gute Musiker wie die von BAP die Arrangements sicher nicht.

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Beitrag vom: 26. März 2002 - 19:32 Von: junirio

Es war wohl keine so gute Idee, einen Tag nach dem Dortmunder Gig gleich nur knapp 100 Kilometer weiter in Bielefeld zu spielen. Der Innenraum der erstaunlich schönen Stadthalle (Niedecken: »Ihr habt hier hinter der Bühne noch ne kleine Geheimhalle, oder?« Stimmt!) war vielleicht zur Hälfte gefüllt. Es gab also reichlich Platz! Vielleicht 2000 Menschen waren da. Na ja, ein Dienstag ist für die arbeitende Bevölkerung ja auch eher ungünstig für ein BAP-Konzert, dass ungefähr dreieinviertel Stunden dauerte. Zweiter Tour-Teil, das heißt: die Band war sehr eingespielt und sehr routiniert.

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