Notizen in Ulrich Kloses Logbuch

Beitrag vom: 24. September 2012 - 17:52
Von: junirio
Das Fabrikgebäude Neumann in Roxel wird abgerissen

Das nächste altbekannte Gebäude in Roxel muss weichen. Derzeit fressen sich die Bagger durch die Gebäude der ehemaligen Kurt-Neumann-KG. Die Baustelle an der Pienersallee, direkt am Bahnübergang, ist zugegebenermaßen nicht ganz so beeindruckend wie die Abrissarbeiten am Studierendenwohnheim Boeselagerstraße. In den derzeit "geöffneten" Räumen der alten Fabrik erkennt man von der Straße aus das ein oder andere Graffito. Offenbar war das Gebäude in seinem Dornröschenschlaf nicht komplett unbesucht geblieben.

Beitrag vom: 23. September 2012 - 22:29
Von: junirio

tl;dr

Julia Schramms Buch "Klick mich" ist schlecht geschrieben. Erschreckender ist aber die darin geäußerte Haltung zu Individuum und Gesellschaft. Moderne, Politik und gesellschaftliches Engagement werden darin zur belanglosen Selbstbespiegelung.

Mit diesem hyper-, die Autorin würde sagen: "metamodernen", Kürzel plus der folgenden Zusammenfassung sind wir bereits mitten im Thema - und haben dem Buch Klick mich: Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin von Julia Schramm sogar die Reverenz erwiesen. Gut: früher nannte man so etwas Zusammenfassung, Anriss oder Vorspann, und es wurde bei jedem längeren Zeitungsbericht verwendet, aber Schramm erweckt in ihrem trendigen, schmalen Buch den Eindruck, alles sei neu und werde zum ersten Mal von der Gesellschaft erlebt.

Ein gewisser Gruselfaktor war dabei, als ich das eBook dieser Veröffentlichung kaufte - ganz legal beim Online-Buchhändler des Vertrauens. Dass es nicht literaturnobelpreisverdächtig sei, ließ sich spätestens nach der vernichtenden Kritik von Ole Reißmann auf Spiegel Online erahnen. Nachdem ich auch nirgendwo anders eine gute Kritik fand, musste ich mich doch selbst überzeugen. Und ich habe jede Seite gelesen. Es war hart! Die Kritikerinnen und Kritiker hatten nicht zu viel versprochen. Immer wieder musste ich aufpassen, nicht in großflächiges Querlesen zu verfallen. Denn alles, was Schramm schreibt, ist - so belanglos.

Beitrag vom: 7. September 2012 - 11:22
Von: junirio

An verschiedenen Stellen habe ich mich bereits über die Glaubwürdigkeit der Piratenpartei geäußert. Diese ist nach meiner Meinung besonders niedrig beim Thema Meinungsfreiheit und Pluralismus. Beispiel: Piraten und ihr Lieblingsspielzeug Twitter. Hier gehören prominente Vertreterinnen und Vertreter dieser ach so meinungsfreudigen und beispielsweise bei den Themen Urheberrecht, "Kammerzwang" oder Feminismus oft unsachlichen Partei zu einer stalinistischen Ich-mag-nicht-kritisiert-werden-Fraktion. Das geht dann so: Die entsprechenden Protagonisten twittern, was das Zeug hält. Manchmal äußert mensch sich auch nicht begeistert zu einem Twitter-Erguss eines Piraten. Gerade bei prominenten Piraten heißt Kritik an ihnen selbst Trollen und wird sich verbeten.  Die Folge: Selbiger oder selbige "blockt" einen auf Twitter. Das heißt dann, dass die "Ich folge Twitter-Account XY"-Beziehung nicht mehr funktioniert. Die Äußerungen des Blockenden landen nicht mehr automatisch in meiner Timeline. Der Blockende sieht nicht mehr, wenn ich etwas schreibe, in dem sein Twitter-Nick vorkommt.

Beitrag vom: 14. August 2012 - 12:18
Von: junirio

Ein Einzelhaus an der Havicbecker Straße in Roxel wurde abgerissen und wird durch einen Neubau ersetzt

Beitrag vom: 20. Juli 2012 - 21:53
Von: junirio

 Nur wenige Nazis versuchten vor der Rückseite des Münsterschen Bahnhofes, ihre Kundgebung zu retten

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