Notizen in Ulrich Kloses Logbuch

Beitrag vom: 2. März 2010 - 14:28
Von: junirio

Guido Westerwelle wird nicht mehr wissen, wohin er die vielen Blumensträuße noch stellen soll, die in den vergangenen Wochen bei ihm zu Hause hereingeflattert kamen. Denn Vertreterinnen und Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien (bis auf eine) müssen ihm zutiefst dankbar sein. Ohne ihn müssten sie sich wirklich und wahrhaftig mit der Reform der Reform beschäftigen, die höchstrichterlich als technisch und sozial stümperhaft bewertet worden ist.

Beitrag vom: 2. Februar 2010 - 9:49
Von: junirio

Faszinierend: Ein sogenannter Journalist von sueddeutsche.de hat heute mal kurz gegen Hart-IV-Empfänger gehetzt. Nachdem erste empörte Reaktionen eingegangen waren, hat die Online-Redaktion des eigentlich seriösen Blattes den Artikel entschärft - dies aber heimlich.

Beitrag vom: 2. Januar 2010 - 10:10
Von: junirio

In Roxel gibt es einen kleinen Rundweg um ein Regenrückhaltebecken herum. Dieser ist nicht wirklich befestigt. Und gerade bei nassem Wetter ist er schlecht zu laufen. Nun soll er ausgebaut werden.

Beitrag vom: 26. Oktober 2009 - 18:53
Von: junirio

Natürlich, Anstand hat in der Politik wenig verloren, und in der Bundespolitik schon gar nicht. Als nun die Besetzung der Ministerposten der neuen Bundesregierung veröffentlicht wurde, war ja zu erwarten, dass das künftige Kabinett nicht nur aus Ehrenmännern und -frauen bestehen würde. Den Atem verschlugen mir aber zwei Dinge:

Beitrag vom: 12. März 2009 - 16:26
Von: junirio

Weisheit der Vielen (Kölner Stadtanzeiger, 14.7.2008), Wissen von unten (Süddeutsche Zeitung online vom 4.2.2005), Demokratisierung des Wissens (Neue Zürcher Zeitung, 19.11.2008): Gemeint ist jeweils die Wikipedia. Wikipedia ist ein Non-Profit-Projekt, gestaltet von Nutzern, und die Nutzerinnen und Nutzer sorgen auch für die Qualitätssicherung - im Idealfall, indem Leserinnen und Leser Fehler entdecken, diese korrigieren, andere Leser weitere Korrekturen vornehmen und sich auf diese Weise der lexikalische Artikel einem fiktiven Idealzustand annähert. "So wie bei Open Source zahlreiche Entwickler gemeinsam auf den Quellcode von Programmen schauen und Fehler ausbügeln, erstellen und verbessern die Wikipedia-Autoren und -Nutzer die Beiträge kooperativ in einer Online-Datenbank.", heißt es im Artikel der Süddeutschen Zeitung. Hilft aber alles nichts, wenn die Wikipedia in die Hände ignorater Aktiver gerät.

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