HTTrack - eigentlich einfach

Ich habe ein Linux-System, auf dem der praktische Offline-Downloader WebHTTrack nicht funktioniert. Den Grund habe ich noch nicht herausgefunden. Da es sich bei WebHTTrack um eine Oberfläche für den Konsolenbefehl HTTrack handelt, lag der Versuch nahe, diesen zu verwenden. An der Man-Page bin ich aber zunächst gescheitert. Googlen brachte mich auch nicht viel weiter. Der übliche Effekt: In den einschlägigen Foren tummeln sich eine Menge Menschen, die alles aber ganz genau wissen und dies wiederum jeden ungefragt wissen lassen. Nur auf eine werthaltige Antwort auf die eigene Frage führt die Recherche nicht.

Durch einfaches Ausprobieren habe ich dann die für mich passenden Befeglsargumente für HTTrack gefunden. Zunächst geht bitte in ein Projektverzeichnis, hier Projektverzeichnis_1 genannt. Mehrere zu spiegelnde URLs sind in der Datei recherche1.txt im selben Verzeichnis gespeichert.

Das alles führt zu folgendem Befehl:

httrack -r1 -%eN1 -%i -%L recherche1.txt -O "./Projektverzeichnis_1"

Die weiteren Optionen bedeuten:

  • r1: interne Linktiefe 1
  • %eN1: externe Linktiefe 1
  • %i: Übergeordnete Index-Datei erstellen. Das gilt für den Fall, das ein weiterer Download stattfindet, der z.B. ins "Projektverzeichnis_2" gespeichert würde, etc.
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