"One Pot Pasta": fix und lecker nachgekocht

Bei diesem Text könnte ich es mir einfach machen - oder wäre es gar redlich? - und Euch auffordern: Lest das Rezept zu "One Pot Pasta" im Kochnische-Blog auf sueddeutsche.de. Denn in den folgenden Zeilen geht es um nichts anderes, als dass ich heute das Rezept las und es sofort nachkochenswert fand. Nichts Kreatives, nichts "Eigenes". Dafür die Feststellung: Das lohnt sich, es ist lecker!

Die Nudeln für die One Pot Pasta kommen gemeinsam mit dem Gemüse ins kalte Wasser und werden aufgekocht Wenn die Pasta fertig ist, ist das Wasser verdampft und aufgesogen. Das Gemüse-Aroma hat sich mit den Nudeln vernunden Ruccola und Mozarella runden die One Pot Pasta ab

Meine Aufmerksamkeit wurde geweckt, weil die Nudeln (ich nahm schmale Bandnudeln) so ganz anders gekocht werden, als wir es sonst beigebracht bekommen. Denn für eine Portion Nudeln kommt nur ein halber Liter Wasser in den Topf - und zwar kalt! Das Ganze wird mit den ebenfalls ins kalte Wasser gegebenen Gemüsen aufgekocht und dann so lange bei offenem Deckel gekocht, bis die Nudeln bissfest sind. Das sollte idealerweise der Zeitpunkt sein, an dem das Wasser verdampft und aufgesogen ist und nur die wunderbar aromatisierten Nudeln mit dem Gemüse übrig bleiben. Bei mir befanden sich außer den Nudeln - analog zum Rezept - ein Schwung Cocktail-Tomaten (nach dem Heimat-Besuch hatte ich reichlich von Papas Ernte dabei), eine kleine Zwiebel, zwei kleine Knoblauch-Zehen, eine kleine, milde Peperoni, Basilikum und etwas Sambal Oelek mit im Topf.

Was dieses Rezept ausmacht, ist also eigentlich, dass der Prozess des Brühe-Kochens gepaart wird mit dem Garen der Nudeln. Das funktioniert perfekt. Wie es das Kochnische-Blog verhieß, gaben der Rucola und der Mozarella, die ich auf das fertige Gericht gab, dem Ganzen noch das gewisse Etwas. Es lohnt sich sicherlich, dabei auf den etwas besseren und teureren Büffel-Mozarella zurückzugreifen.

Die Art, die Nudeln zu aromatisieren, erinnert mich an einen Tipp, den Alfons Schubeck einst bei Kerners Köchen gab: Er riet dazu, Curry, Kurkuma, Paprika-Pulver und andere aromatische Gewürze ins Nudelwasser zu geben. Das Ergebnis sind lustig farbige Nudeln mit einem ganz anderen Geschmack. Die hier geschilderte Variation ist aber noch pfiffiger, weil gleichzeitig mit den Nudeln die "Sauce" gegart wird. Ich werde sie sicher noch das ein oder andere Mal zubereiten.

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1 Kommentar

23
Aug

Die One Pot Pasta wird heute noch nachgekocht.