PR, Texte, Themen

Artikel, die sich auf www.pr-texte-themen,de beziehen

8
Sep

Mein Produkt funktioniert gut. Und nun? Ändern wir die Verpackungsgröße und machen es wie Waschmittel-Werber!

Stelle ich ein gutes Produkt seit Jahrzehnten erfolgreich her, bin ich eigentlich eine arme Sau. Alles funktioniert so, wie es soll, die Kundinnen und Kunden sind zufrieden, der Absatz ist stabil, Verbesserungen scheinen kaum möglich. Wenn ich schon inhaltlich nichts ändern kann, arbeite ich wenigstens am schönen Schein. Flugs wird die Verpackung umgestaltet. Denn Verpackungen sind an marketingfähigen Produkten fast das wichtigste: Denn mit der Verpackung werden optische und haptische Informationen über ein Produkt transportiert, bevor es überhaupt angewendet worden ist.

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5
Jan

Neues Layout: einheitlicher, übersichtlicher, besser lesbar

Screenshot der Homepage des Texters Ulrich Klose - PR, Texte, Themen aus MünsterAufmerksame Besucherinnen und Besucher meines Logbuchs haben vielleicht bemerkt, dass sich das äußere Gewand dieser Seite ein wenig verändert hat. Wie viele andere auch habe ich das Jahresende genutzt, etwas Ordnung zu schaffen - auf meiner privaten und auf der beruflichen Internetseite.

Warum eigentlich immer wieder einmal diese Layout-Änderungen? Die bislang letzte, geringfügige Layout-Anpassung auf ulrichklose.de und auf pr-texte-themen.de datiert vom Ende des Jahres 2011. Wie jeder Webseiten-Betreiber beobachte ich natürlich die Nutzung meiner Angebote. Daraus ziehe ich meine Schlüsse. Auf diese Weise hat sich diese Seite hier über die Jahre immer mehr zur Blog-Seite entwickelt.

Diese Entwicklung habe ich aufgegriffen und für meine beiden Seiten das wunderschöne Kanji-Layout modifiziert. Nach wie vor nutze ich als Basis das sehr vielseitige, gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassbare Content-Management-System Drupal. War das vorher genutzte Template noch ein kompletter Eigenbau, nutzt das jetzige nun die Vorteile einer Vorgabe. Für die Betrachterinnen und Betrachter sollten meine beiden Internet-Präsenzen nun übersichtlicher und besser lesbar sein. Das vorherige Drei-Spalten-Layout wurde auf zwei Spalten reduziert.

Blog-Kommentierungen sollten nun leichter auffindbar sein. Auch der Antworten-Link ist besser ins Layout eingebunden als zuvor, finde ich. Zudem gibt es nun einen gut sichtbaren Link für den RSS-Feed. Vorher wäre der auch erreichbar gewesen, man musste allerdings den Link kennen. Neu hinzugekommen ist die Logbuch-Kategorie "PR, Texte, Themen", die nun Texte wie diesen hier mit Bezug auf meine berufliche Seite abdeckt.

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27
Dez

Wie Twitter mein Leben (nicht!?) veränderte

Eine Stärke von Social Media ist vor allem: die Selbstreferenzialität. Ein Thema - oder sagen wir besser: eine sprachliche Äußerung, die im Idealfall ein Thema setzt - wird in die Welt gesetzt. Idealerweisel beziehen sich darauf andere Mitglieder des gerade genutzten Netzwerkes. In Facebook wird etwas mit "Gefällt mir" markiert oder gar kommentiert. Auf Twitter erntet der oder die Schreibende einen Retweet oder einen Ausbruch der Entrüstung.

Genau dies ist der Twitter-Nutzerin @Saendralein mit ihrem Blog-Beitrag "Wie Twitter mein Leben veränderte" gelungen. Sie schildert sehr persönliche Bereicherungen ihres Lebens, die sie - so meint sie - ohne ihren Twitter-Account nie erfahren hätte. Gerade eben las ich die Gedanken von Robert Schedding zum Thema in dessen Blog. Er bestreitet, dass Twitter sein Leben verändert habe, setzt sich aber allgemeiner mit den Chancen des Social-Media-gestützten Netzwerkens auseinander. Und schon hätten wir zwei Beiträge beisammen, die gut in die Blogparade "Faszination Social Media" gepasst hätten, die Stef Bauske im Mai ausgerufen hatte.

Einen dritten Beitrag füge ich nun hinzu.

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11
Nov

Krisen-Management und Social Media: Vorbereitung ist das Wichtigste, wenn es an allen Ecken und Enden brennt

Schon mal darüber nachgedacht, wie Facebook, Twitter & Co. dabei helfen könnten, die Bevölkerung bei einem Chemieunfall zu warnen? Nein? Aber ich. Am Donnerstag in Potsdam. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam hatte zum Workshop "Social Media im Krisen- und Katastrophenmanagement" geladen. Dorthin war ich für die  Systec GmbH gereist, für die ich auch die Social-Media-Angebote betreue.

Was will der Abgesandte eines Privatunternehmens, das eher selten Brände löschen und Chemikalien entschärfen muss, bei einer solchen Veranstaltung? Denn es ging dort wirklich um das Social-Media-Management von Flutkatastrophen, Feuern oder auch Chemieunfällen. Die zirka 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen von verschiedenen Katastrophenschutzbehörden, von der Feuerwehr, dem Roten Kreuz oder auch der Polizei-Hochschule.

Es war zunächst das private, fachliche Interesse, das mich trieb. Denn in meiner Magisterarbeit befasste ich mich vor knapp zehn Jahren bereits mit E-Government. Hier besteht also Anschluss an meine "Vorbildung". Eigentlich noch motivierender war für mich aber der Wissenstransfer. Denn das Tagungsprogramm sah am Morgen Berichte von Praktikerinnen und Praktikern aus der Wirtschaft vor.

Gleichwohl nahm mich das Thema als solches schnell gefangen. Denn, ich gestehe, ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht, dass die zuständigen Stellen mittlerweile Probleme haben, all die rechtzeitig vor einer Katastrophe zu warnen, die davon betroffen wären. Sirenen sind vielfach demontiert. Und wenn sie noch irgendwo heulen, "versteht" sie kaum noch jemand. Radiodurchsagen, TV-Aufrufe, Lautsprecher-Wagen-Patrouillen sind entsprechend aufwendig und erreichen nur Teile der immer zersplitterteren "Zielgruppe".

Der Gedanke liegt nah, deshalb soziale Medien stärker in die Warnung der Bevölkerung vor Krisen- und Katastrophenlagen einzubeziehen. Den Ansatz konnte ich nachvollziehen. Mache ich doch selbst die Erfahrung, dass die Aufmerksamkeit bestimmter Menschen mit "herkömmlichen" Medienbotschaften nicht mehr gewonnen werden kann. Steht dasselbe aber auf einer Facebook-Seite, registrieren diese Zeitgenossen es wie von Zauberhand gelenkt.

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30
Jul

Irgendwo treffen wir unsere Zielgruppe bestimmt - auf immer mehr Kommunikationskanälen

Dass wir in multimedialen Zeiten leben, muss ich Leserinnen und Lesern eines Blogs wohl nicht erklären. Sicher werden die Kanäle immer mehr, über die ich mit anderen kommunizieren kann. Die Medienkonvergenz-Theorie  verrät uns seit vielen Jahren, dass neue Medienangebote die alten nicht einfach verdrängen. Stattdessen kommt es zu Verschmelzungen und zusätzlichen Nutzungen - bei nicht allzu stark angestiegener Gesamt-Mediennutzungsdauer. Für die Öffentlichkeitsarbeit kann das durchaus zur Herausforderung werden. Wo erreiche ich meine Zielgruppe(n) am besten? Und falls ich schon weiß, wo ich sie erreiche, bleibt noch die Frage, wie ich mich am besten an sie wenden sollte. Denn ich will ja etwas von ihnen. Wer all das zielsicher voraussagen und entsprechend umsetzen kann, dürfte vorerst sein Auskommen gesichert haben. Ich besitze derlei hellseherische Fähigkeiten nicht. Stattdessen glaube ich, dass wir in der Öffentlichkeitsarbeit künftig weit mehr Kanäle als jetzt schon bedienen müssen, um unser gewünschtes Publikum "einzusammeln".

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