Sonstiges

29
Jan

Ein gutes Brot braucht nur etwas Sauerteig - und ein bisschen Zeit

Gerüche und Gefühle gehören zusammen. Düfte speichern sich fest in die Erinnerung ein. Ich habe noch heute den Geruch in der Nase, der aus dem Esszimmer meiner Großeltern strömte, wenn sie zu Abend aßen. Dieser Erinnerungsgeruch weckt bei mir sofort Heimatgefühle. Ein andere Situation, die bei mir Wohlbefinden und das Gefühl von Geborgenheit auslöst, geht so: Ich kehre nach der letzten Hunde-Runde des Tages in meine Wohnung zurück. Meine Nase wird dabei von einem satten, vollmundigen Aroma frisch gebackenen Brotes gestreichelt. Das signalisiert mir: Hier bin ich zu Hause. Warum diese Geruchsepisode bevorzugt abends auftritt, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.

Selbstgebackenes Brot aus Roggen-Sauerteig, Vollkorn-Weizenmehl, Dinkelschrot, Dinkelmehl und Sonnenblumenkernen

Kürzlich postete ich auf meinem Facebook-Account dieses Foto eines frischen selbstgebackenen Brotes und bekam Rezept-Anfragen. Nun, das Rezept ist eigentlich ganz einfach. Das Prachstück (mittlerweile bereits zur Hälfte verspeist) wiegt etwa 1,7 Kilogramm und setzt sich aus folgenden Zutaten zusammen (die jeweils benötigten Wassermengen werden nicht aufgeführt):

  • 450 Gramm Roggen-Sauerteig
  • 200 Gramm Vollkorn-Weizenmehl, Typ 1700
  • 200 Gramm mittelgrober Dinkelschrot
  • 100 Gramm Dinkelmehl, Typ 630 (je nach Vorliebe auch: Weizenmehl, Typ 1050)
  • ca. 150 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 2 Esslöffel Magerquark
  • 3 Esslöffel Salz
  • etwas Rohrzucker

Alle Zutaten - bis auf den Schrot vielleicht - bekommt Ihr im Supermarkt. Ich bestelle mittlerweile die Mehle bei der Horbacher Mühle. Es gibt natürlich auch andere Online-Shops, die Mehl versenden. Probiert ruhig verschiedene Anbieter aus. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich sich Mehle unterschiedlicher Hersteller beim Backen verhalten können.

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27
Jul

Harzer Grenzweg in drei Etappen: die Unterkünfte

Blutwurst! Nachdem ich von Zorge aus durchs wunderschöne Kunzental wieder auf den Harzer Grenzweg gestiegen und bereits einige Zeit bis zu einem Ausichtspunkt auf Sülzhayn gelaufen war, packte ich das Lunchpaket aus, das in meiner Unterkunft für mich vorbereitet worden war. Zwei belegte Brötchen erwarteten mich. Ich wickelte eines aus der Alufolie und sah: Blutwurst! Vielerlei Beläge hätte ich erwartet. Dieser gehörte nicht dazu. Blutwurst gehört zu den eher gewöhnungsbedürftigen Fleischprodukten. Ich hatte bis dato bestimmt 30 Jahre keine mehr gegessen. Man hätte ja vorher mal fragen können. Auf dem Brötchen befanden sich außerdem noch Gurken, Salatblätter und - so glaube ich - Remoulade. Das erleichterte das mutige Verschlingen der Pausen-Stärkung.

Das idyllische, aber tote Örtchen Zorge im Harz war das zweite Etappen-Ziel meiner Harz-Wanderung und würde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht über Einkaufsmöglichkeiten verfügen. Da ich mit Rucksack von Ort zu Ort unterwegs war, stellte sich am vorhergenden Etappen-Ziel Braunlage die Frage der Bevorratung für die dritte Etappe ab Zorge. Der Anruf in der Pension in Zorge wirkte sich dann schonend aufs Rucksack-Gewicht für die Etappe Braunlage - Zorge aus.

Wandschmuck im Hotel Nitzschke in Braunlage
Wandschmuck im Hotel Nitzschke in Braunlage

Günstige Zimmer waren kurzfristig buchbar

Meine Unterkünfte - Pensionszimmer mit Frühstück in diesem Fall - hatte ich nur wenige Wochen vorher über den Hotelbuchungsservice meines Vertrauens von zu Hause aus reserviert. Der Harz ist selbst in den Sommerferien offenbar nicht so überlaufen, dass Spontanurlauber dort nicht noch günstig unterkämen. Folgende Pensionen buchte ich:

Alle Bed-and-Breakfast-Einzelzimmer kosteten zwischen 35 und 45 Euro. Großer Luxus ist in dieser Preisklasse nicht zu erwarten. Stattdessen stellte ich mich auf soliden Charme der 70er und 80er Jahre ein. So kam es dann auch. Gleichwohl stellte ich überrascht fest, dass sich im zwischenzeitlich offenbar sanft entschlafenen Tourismus im Harz etwas tut. Denn alle vier Beherbergungsbetriebe, die ich aufsuchte, werden von vergleichsweise jungen Betreiberinnen und Betreibern geführt. Sie haben jeweils alteingesessene, vermutlich nicht allzu rentable Traditionsbetriebe mit neuen Ideen übernommen.

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22
Aug

"One Pot Pasta": fix und lecker nachgekocht

Bei diesem Text könnte ich es mir einfach machen - oder wäre es gar redlich? - und Euch auffordern: Lest das Rezept zu "One Pot Pasta" im Kochnische-Blog auf sueddeutsche.de.

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13
Jul

Runkeeper bleibt die besser Joging-App, Laufen mit Runtastic Pro geht aber auch

Runkeeper oder Runtastic? Ein Thema, das bewegt - im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Artikel dazu vom Herbst des vorigen Jahres erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gerade habe ich den Beitrag noch mal gelesen und festgestellt: Er trifft wohl nach wie vor zu. Hinzufügen könnte ich inzwischen: Es lohnt durchaus, das Smartphone zu wechseln, um weiter Runkeeper nutzen zu können.

Jogging-Shuhe. Bild von Nutzer flickr.de, Lizenz: CC-BY-SA-2.0

Foto von Nutzer Marius Brede bei Flickr, Lizenz: CC-By-SA-2.0

Denn inzwischen habe ich gerätebedingt tiefere Einblicke in die Pro-Version von Runtastic gewonnen. Das kam so: Irgendwann stellte Runkeeper auf meinem bisherigen Smartphone, dem schon etwas gesetzteren Samsung Galaxy Mini S5570, seine Funktion ein. Es startete normal, aber alle Versuche, einen Menüpunkt aufzurufen, verursachten nur weitere Neustarts. Die Einsicht war schmerzlich: Das Jogging-Helferlein fand auf meinem Mobiltelefon wohl nicht mehr ausreichend Speicher vor. Auch ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen und die Neuinstallation meiner Apps brachte mich nicht weiter.

Was noch funktionierte, war Runtastic. Ein Versuch mit der freien Version ergab, dass es lief. Allerdings fiel mir sofort auf, dass es offensichtlich schlechter als Runkeeper mit dem GPS-Empfänger meines Gerätes zusammenarbeitete. Nur kann die freie Version von Runtastic nicht sehr viel. Von Runkeeper werden die Nutzerinnen und Nutzer da ja verwöhnt. Da es aber definitiv günstiger ist, die moderaten 4,99 Euro für die Pro-Version zu investieren, als gleich ein neues Mobiltelefon zu kaufen, erwarb ich das erste Mal in meinem Leben eine App. So konnte ich dann wieder wie gewohnt laufen gehen, nur diesmal mit Runtastic.

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29
Jan

Anhängende Werbung ist nicht zu übersehen

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In Schulen und auf dem Schulgelände ist Werbung verboten. Das ist wohl auch gut so. Heute fiel mir mal wieder dieser Anhänger direkt vor dem Zugang zum Schulzentrum Roxel auf. Nach meiner Beobachtung steht er da schon mindestens eine Woche. Beworben wird gut erkennbar eine in Gievenbeck ansässige Nachhilfeschule.

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