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  • Viel einfacher als gedacht: neues Template für die Autorenprofilseite in WordPress erstellen

    Viel einfacher als gedacht: neues Template für die Autorenprofilseite in WordPress erstellen

    Heute habe ich mich ein wenig mit meiner Homepage beschäftigt. Diese habe ich bewusst einfach gehalten und auf der Basis des WordPress-Standard-Themes Twentytwentyfive aufgebaut. Vor allem beschäftigte ich mich damit, meinen Blog-Beiträgen Autoreninformationen hinzuzufügen. Das ist mir auch gelungen, wie Ihr beim Blick ans Ende dieses Beitrags feststellen werdet. Dort befindet sich nun eine kleine Autorenbox. Mir gefällt’s einstweilen.

    Während ich an dieser Aufgabe herumtüftelte, fiel mir noch auf, dass es ja Autorenprofilseiten gibt. Klickt einfach mal unter dem Beitrag auf meinen Namen oder macht dasselbe bei meinem Namen im Titel der Autorenbox. Dann landet Ihr auf meiner Profilseite. Diese listet im Wesentlichen die von mir verfassten Blog-Beiträge auf.

    Standardeinstellung lieferte viel zu viel Text

    Und da begann das Problem: In der Standardeinstellung listete die Autorenprofilseite stumpf all meine Beiträge untereinander im Volltext auf. Das ist bereits jetzt eine Menge Holz, und es wird noch mehr werden, versprochen. Mir schwebte hingegen eine einfache Übersicht mit Beitragstiteln, kurzen Textauszügen und eventuell dem Beitragsbild vor.

    Auf der Suche nach einer Lösung für meine Aufgabe googelte ich logischerweise. Es kam, wie es immer kommt, wenn Google Lösungshinweise für WordPress-Herausforderungen anbietet: Entweder finden sich Beiträge von Nerds, die zu umfassenden Änderungen im Quellcode des Themes – bzw. dem Child-Theme, ein solches nutze ich natürlich auch für meine Modifikationen an Twentytwentyfive – vorschlagen, oder es wird auf praktische Plugins verwiesen (so etwa hier, hier und hier).

    Bei vielen WordPress-Plugins bin ich eher skeptisch

    Ich bin, was WordPress-Plugins angeht, ein wenig skeptisch. Meine Erfahrung ist, dass sie oft Basisfunktionalitäten anbieten und für alles, was den Nutzenden wirklich Gestaltungsspielraum verschaffen würde, die Bezahlschranke herunterklappen lassen. Das ist auch der Grund, warum ich möglichst viel auf dieser Homepage mit den Fähigkeiten des Standard-WordPress und des „TT5“-Themes erledigen möchte.

    Ich probierte dies und jenes aus der Menge der vorgeschlagenen „manuellen“ Lösungen aus. Zielführend war nichts davon. Die Lösung war dann viel einfacher als gedacht. Denn bei einem Block-orientierten Theme wie TT5 könnt Ihr recht einfach Templates und Inhaltselement-Vorlagen selbst erstellen. Im Detail gehe ich darauf hier nicht ein. Gewisse Grundkenntnisse solltet Ihr bereits haben. Das grundsätzliche Vorgehen schildere ich aber in den folgenden Absätzen.

    Twentytwentyfive bringt die wichtigen Templates schon mit

    Wordpress-Übersichtsseite aller vorhandenen Templates

    Wenn Ihr im WordPress-Backend den Menüpunkt „Design-Editor“ aufruft, könnt Ihr auf der dann erscheinenden Seite ins Template-Menü wechseln. Es erscheint eine Übersicht aller im Theme vorhandenen Templates samt Voransicht. Im Klartext seht Ihr hier Musterseiten für verschiedene WordPress-Beitrags- und Seitentypen wie etwa die Übersicht der Blog-Startseite, eine typische Inhaltsseite, die Trefferseite für Suchen aller Art und einiges mehr.

    Auf dieser Seite seht Ihr rechts oben den Button „Template hinzufügen“. Diesen habe ich dann einfach angeklickt, und war der Erfüllung meiner Wünsche auf einmal ganz nah.

    Dann erscheint nämlich ein Popup, das Euch anbietet, Templates für bestimmte Zwecke neu zu erstellen. Eine der Auswahloptionen ist „Autoren-Archive“. Dies war genau das, was ich suchte, also wählte ich dieses Angebot. Es erscheint noch ein Hinweis, dass das Template nur für die Autorenprofilseite verwendet werden wird, also genau das, was ich wollte, und schon öffnet sich die Bearbeitungsansicht einer Block-orientierten Seite.

    Vorhandenes Template fürs Autorenprofil nur leicht ändern

    Diese Ansicht seht Ihr oben im Beitragsbild. Vorausgefüllt ist das neue Template bereits mit sinnvollem Standardinhalt, der sich in diesem Fall als der Inhalt des Templates erwies, das bereits die Autorenprofilseite mit den Beitrags-Volltextansichten anzeigt. Dieses musste ich nun nur noch anpassen.

    Das geht ganz leicht, wenn Ihr die Listenansicht der einzelnen Blog-Elemente öffnet, die nicht erwünschten Elemente entfernt und per Drag & Drop neue einfügt. Probiert es einfach aus. Es ist gar nicht schwer. Mit Gruppen- und Spalten-Elementen könnt Ihr das Layout gestalten und dort hinein dann weitere inhaltlich relevante Blöcke einfügen. Die wesentliche Änderung, die ich vornahm, war der Austausch des Beitragsinhalts-Blocks durch ein Textauszug-Element.

    Dann reduzierte ich noch die Schriftgrößen und die Dimensionen des Beitragsbildes – die entsprechenden Kontextmenüs werden in der rechten Seitenleiste angezeigt –, setzte Bild- und Textinformationen in zwei Spalten, und das war’s im Wesentlichen. Das ein oder andere Mal kontrollierte ich das Ergebnis im Browser, dann war ich vorerst zufrieden.

    Alles in allem ist es also gar nicht schwer, typische Templates im WordPress-Theme Twentytwentyfive anzupassen. Und zwar ganz ohne Coden und neu zu installierende Templates.