Schlagwort: Marketing

  • Erklären allein reicht nicht: Wie Storytelling Euer Content-Marketing ergänzt

    Erklären allein reicht nicht: Wie Storytelling Euer Content-Marketing ergänzt

    Der Produktabsatz lässt zu wünschen übrig. Werbekampagnen haben sich nicht so ausgezahlt, wie erhofft. In diesem Moment haben viele Marketingabteilungen die Erleuchtung: „Das ist jetzt die Sache der PR. Wir müssen unser Produkt nur besser erklären!“ Gern wird noch geraunt, man möge es doch mit Storytelling probieren.

    Wenn wir den – natürlich total unwahrscheinlichen (!) – Fall vernachlässigen, dass das Produkt einfach nichts taugt, kann es viele Gründe geben, warum es sich nicht verkauft. Infrage kämen unter anderem folgende Aspekte (wer mehr dazu wissen möchte, lese beim Deutschen Institut für Marketing weiter):

    • Das Marktvolumen und die Absatzchancen wurden falsch eingeschätzt.
    • Die Zielgruppe wurde verfehlt.
    • Die Kaufkraft der Zielgruppe wurde überschätzt.
    • Das Produktversprechen hat nicht gegriffen.
    • Potenzielle Käufer:innen haben den Nutzen nicht erkannt.
    • Mitbewerber:innen hatten die stärkeren Argumente.
    • Die Produkte der Mitbewerber:innen waren einfach besser und/oder innovativer.

    In all diesen Fällen könnt Ihr Euch einen Wolf erklären. Es wird nicht viel helfen.

    Klassische Produktwerbung wird nicht überflüssig

    Content-Marketing mithilfe von Storytelling ist eine tolle Sache. Zum Allheilmittel taugt es aber nicht, denn es hat eine andere Funktion als das klassische Produktmarketing. Der Einfachheit halber vertrauen wir hier auf die Produktmarketing-Definition der KI-Werbeplattform Creatify:

    „Produktwerbung zielt darauf ab, den Produktabsatz zu fördern, indem der Zielgruppe Produktinformationen präsentiert werden, Produktmerkmale hervorgehoben werden und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe sowie potenzieller Verbraucher geweckt wird. Sie strebt nach direktem [sic!] und sofortigen Werbeeffekten und hinterlässt ein positives Bild des Produkts in den Köpfen der Zielgruppe, um so die Basis für eine Erhöhung des Marktanteils zu schaffen und letztendlich die Unternehmensziele zu erreichen.“

    Wer Produktwerbung durchführen möchte, kann auf unzählige Kanäle zurückgreifen, die die klassische Werbung dafür bereitstellt – von der allseits bekannten Print-Anzeige über Plakat-Kampagnen und Rundfunkspots bis hin zu Postwurfsendungen und Messepräsentationen. Hinzu kommen die Werbemöglichkeiten in der digitalen Welt. Die Agentur „We dot“ aus der Schweiz hat all dies zum Nachlesen schön übersichtlich zusammengetragen.

    Schreibt authentische Geschichten statt platter Werbung

    Aufmerksame Leser:innen ahnen es: Es sind die kurzfristigen Effekte, die den größten Unterschied zwischen klassischem Produktmarketing und Storytelling ausmachen. Storytelling will mittel- und langfristige Änderungen im Verhältnis der Lesenden zum Produkt oder zum besprochenen Unternehmen bewirken. Die Haufe-Akademie erläutert: Storytelling setzt daran an, über erzählte, authentische Geschichten Glaubwürdigkeit und eine emotionale Bindung zum Produkt aufzubauen. Eingebettet werden die Geschichten in eine Dramaturgie, es wird also ein Spannungsbogen erzeugt. Gern können auch Elemente der klassischen Heldenreise verwendet werden.

    Die Kölner Agentur „effektweit“ verdeutlicht den Ansatz der Heldenreise im Storytelling für eine Marke. Dabei steht, das wird betont, die Marke nicht im Vordergrund, sondern eine Gruppe oder eine Person aus der Zielgruppe. Ausgangspunkt der Geschichte ist das Leben oder die Situation der Protagonist:innen ohne die Marke. Die Story wird dann im Sinne der Heldenreise weiterentwickelt und führt zum Ziel, der Verbesserung des Lebens oder der Situation durch Effekte, die mit der Marke oder dem Unternehmen zusammenhängen.

    Storytelling will gute Gefühle anregen

    Storytelling bezieht seinen Reiz und seine Wirkung also vor allem durch den emotionalen Zugang zum Produkt oder zum Unternehmen. Damit nutzt es ein langsameres Erzähltempo, und auch die Effekte bei den Rezipierenden sind andere. Anders als die Produktwerbung mit ihrer stakkatoartigen Abfolge von Produktfeatures, die am besten einen unmittelbaren Kaufreflex auslösen sollen, bettet Storytelling die Werbebotschaften in Geschichten ein, und weil dabei Gefühle angesprochen werden sollen, bleiben die Storys besser und nachhaltiger im Gedächtnis. Hier geht es also vor allem darum, die Einstellung zu einem Produkt günstig zu beeinflussen, Anregungen für nachfolgende eigene Recherchen zu geben, das Produkt mit zustimmenden Emotionen zu belegen und insgesamt eine Grundsympathie in den „Mindsets“ der Zielgruppe zu hinterlassen.

    Wer Storytelling in seine Content-Strategie einbaut, sollte sich also davor hüten, allzu werblich zu werden. Die Wiener Agentur „Take Off PR“ weist darauf hin, dass Rezipierende ablehnend reagieren, wenn ihnen eine Story vorgesetzt wird, die sich wie ein Verkaufsgespräch anfühlt. Der eigentliche Verkaufsprozess gehört auf jeden Fall in einen anderen Kanal und sollte zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen.

    „Kauf mich!“ eignet sich dementsprechend nicht als Botschaft einer Story. Besser geeignet ist Storytelling, um Fragen der Kund:innen zu beantworten. Es ist auch durchaus möglich, Produkte vorzustellen. Allerdings sollte dann keine langweilige Aufzählung aller guten Produkteigenschaften folgen, sondern eine gut komponierte Geschichte mit einer sympathischen Hauptfigur. Im Verlauf dieser Story wird geschildert, welcher Herausforderung sich der oder die Handelnde stellen muss, wie sie gelöst wird, in welcher Form das Produkt oder das Unternehmen dabei hilfreich war und dass nachher alle Beteiligten idealerweise glücklicher geworden sind.

    Zieht das Publikum zielsicher in die Geschichten hinein

    Einleitend ging es darum, dass Marketer:innen bei mangelndem Verkaufserfolg gern anführen, ein Produkt sei zu schlecht erklärt worden. Storytelling kann im Lichte der vorigen Absätze tatsächlich dazu beitragen, ein Produkt besser zu erklären. Klar ist aber auch, dass es nicht um ein „entweder – oder“ geht. Storytelling ist ein sinnvolles, zusätzliches Element im Content-Mix. Schnelle Effekte sind davon nicht zu erwarten. Denn einerseits ist es aufwendiger, die Geschichten zu verfassen, und andererseits erfordert es auch erheblichen Aufwand, die Storys den gewünschten Rezipierenden nahezubringen. Nicht zuletzt liegt das Ziel der Geschichten auch nicht darin, den Produktabsatz unmittelbar zu steigern.

    Die Funktion und die besonders geeigneten Kommunikationskanäle fasst der Kommunikationspsychologe Uli Gleich von der Universität Koblenz-Landau in einem Beitrag für Media Perspektiven eingängig zusammen: „Wenn Geschichten flüssig erzählt werden, die Konsumenten sie verstehen und die Inhalte in der Rezeptionssituation für sie relevant sind, kann durch längere Geschichten ein höheres Involvement und eine stärkere emotionale Verbindung mit der Marke erzielt werden.“ Besonders interessant sei dies im Bereich des digitalen Marketings und für die Verwendung bewegter Bilder.

    Geschichten können am Ende nicht gut ausgehen

    Nicht immer ist der Einsatz von Storytelling sinnvoll. Auch darauf weist Uli Gleich hin. Es können nämlich unerwünschte Effekte auftreten. Storytelling als Teil des Überzeugungsmarketings eignet sich demnach dazu, im Rahmen von Geschichten Argumente für ein Produkt, die bislang eher als schwach bewertet wurden, sanft weiter in den Vordergrund zu schieben. Es gibt aber auch Risiken: „Die Einbettung von Argumenten in Geschichten kann die Überzeugung von Konsumenten sowohl verstärken als auch unterminieren.“ Es kann also passieren, dass bislang eher als stark bewertete Argumente für ein Produkt durch eine Geschichte auf einmal in einem anderen, schwächeren Licht erscheinen.

    Einige weitere, zunächst sehr angenehme Faktoren können beim Storytelling zu unangenehmen Folgen führen, schreibt Media Perspektiven weiter. So kommen längere Beiträge zwar grundsätzlich besser an und werden besser erinnert, geachtet werden müsse aber auf die richtige Balance zwischen narrativen, auf eine handelnde Person bezogenen Elementen und sachlicher Information. Zuviele erzählerische Komponenten könnten den Blick der Rezipierenden vom eigentlichen Produkt ablenken. Zuviele produktbezogene Informationen könnten wiederum verhindern, dass die Lesenden sich wie gewünscht mit den handelnden Charakteren identifizieren und eine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen.

    Zusammenfassend dürfte klar geworden sein, dass Storytelling in jeden modernen Content-Mix gehört. Planlos sollte es allerdings keinesfalls eingesetzt werden. Solltet Ihr überlegen, wie Ihr am besten Geschichten aus Eurem Unternehmen und zu Euren Produkten erzählt, unterstütze ich Euch gern mit Ideen und Texten. Unsere gemeinsame Geschichte kann sofort beginnen, wenn Ihr mir einfach eine E-Mail schreibt!

  • Newsletter im Marketing-Mix: Totgesagte leben länger

    Newsletter im Marketing-Mix: Totgesagte leben länger

    „Newsletter? Liest doch keiner mehr.“ Das behauptete kürzlich ein Kunde der Berliner PR-Kollegin Sybille Sterzer. Davon berichtete sie auf LinkedIn.

    Ich selbst nutze gar nicht so viele Newsletter. Vor allem bin ich ein dankbarer Leser von Nachrichten-Newslettern. So schaue ich etwa regelmäßig in die Mails von Rums und Übermedien. Im beruflichen Bereich interessieren mich einige Suchtpräventionsnewsletter. Diese lese ich jeweils zur Vorbereitung auf den LWL-KS-Newsletter, den ich seit über 20 Jahren schreibe. Wenige weitere Newsletter landen darüber hinaus in meiner Mailbox.

    Bedeutet meine Zurückhaltung, dass ich von diesem Teil des Marketing-Mix nicht restlos überzeugt wäre? Im Gegenteil: Ich glaube sogar, dass Newsletter zu den effektivsten Marketing-Instrumenten zählen.

    Newsletter sind wichtig. Das bestätigen aktuelle Daten. Zwei Drittel der Nutzenden von GMX- und web.de-Webmailangeboten empfingen im Jahr 2022 nach Daten vom United Internet, dem Betreiber der beiden Dienste, Newsletter. Drei Viertel aus dieser Gruppe lasen die abonnierten E-Mails auch. Über die Hälfte der insgesamt 922 Befragten lasen sogar mehrmals pro Woche Newsletter. Der Online-Marketing-Gigant OMR berichtete in einem – allerdings schon fünf Jahre alten – Artikel, dass damals gut ein Drittel der Deutschen mehr als zehn Newsletter pro Woche erhielten. 19 Prozent der Befragten hatten sogar mehr als 20 Newsletter abonniert.

    Verbraucher-Newsletter sind besonders beliebt

    Besonders beliebt sind gemäß der United-Internet-Studie Newsletter mit Verbraucherinformationen – also quasi Angebotsprospekte in E-Mail-Form. Drei Viertel der Newsletter-Lesenden hatten Infomails von Shops abonniert, 47 Prozent interessierten sich für News von Bonusprogrammen und Vergleichsportalen. Recht oft lösen diese Art von Newslettern Kaufimpulse aus. 36 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger gaben an, schon mindestens einmal aus einem Newsletter heraus etwas bestellt zu haben. Es gibt aber auch eine weniger kommerzgetriebene Newsletterseite: Immerhin 50 Prozent der Umfrageteilnehmenden konsultierten auch redaktionelle Newsletter mit Nachrichten- oder Magazininhalten.

    Die Daten bestätigen also das Fazit der Autorin des bereits genannten OMR-Beitrags: „Der Mythos, dass Newsletter-Marketing tot sei, ist damit wohl widerlegt.“

    Vor 20 Jahren kam ich „einfach so“ zum Newsletter

    Ich selbst wurde übrigens „einfach so“ Newsletter-Redakteur. Es war keine bewusste Entscheidung nach sorgfältiger Datenanalyse. Direkt nach meinem Studium erhielt ich 2004 die Möglichkeit, am Newsletter der LWL-Koordinationsstelle Sucht mitzuarbeiten. Das ist nun über 20 Jahre her und hat meinen Weg geprägt. Ich schreibe nämlich immer noch sechs LWL-KS-Newsletter im Jahr.

    In dem mindestens 18-seitigen PDF-Dokument – eine Darreichungsform, die sich weiterhin bei der Klientel aus dem Kreis der westfälisch-lippischen Suchtpräventions- und Suchthilfefachkräfte großer Beliebtheit erfreut – berichten wir über Neuigkeiten in der Suchtpäventions und Suchthilfeszene, vor allem aber über interessante Fort- und Weiterbildungen und wegweisende Suchtpräventionsprojekte der LWL-KS. Der Lohn für die kontinuierliche Arbeit: Die Abozahlen für dieses Special-Interest-Angebot sind über die Jahre kontinuierlich nach oben geklettert.

    Schreibst Du erstmal einen Newsletter, kommen weitere hinterher. Ab 2006 war ich mehr als zehn Jahre lang Marketing- und PR-Koordinator des kleinen Mechatronikunternehmens Systec GmbH in Münster. Natürlich etablierten wir dort einen regelmäßig erscheinenden Unternehmensnewsletter und generierten damit direkte Kundenanfragen und Besuchsanfragen für unsere Messestände.

    Über die Jahre hinweg durfte ich meinen Referenzen weitere Newsletter hinzufügen. Beteiligt war ich einige Jahre lang am Newsletter des packaging journal, viele Jahre betreute ich den Newsletter der BaumesseE GmbH, und ich verfasse nach wie vor den ein oder anderen Vereinsnewsletter.

    Es kommt auf authentische Inhalte an

    So, wie ich in die Newsletter-Texterei – im Wesentlichen für B2B-Publikationen – „hineingerutscht“ bin, hat sich auch mein Zugang zu dieser Materie eher in einer pragmatischen Art und Weise entwickelt. Wer im Netz recherchiert, findet zahlreiche Informationen zur richtigen Content-Strategie. Meine Grundsätze in dieser Hinsicht orientieren sich am Machbaren und sind klar und einfach: Es kommt auf echte, authentische Inhalte an, die für die potenziellen Lesenden relevant sind. Im B2B haben wir den Vorteil, dass wir den Nutzendenkreis mehr oder weniger konkret benennen können. Das erleichtert es, Inhalte auszuwählen, die die Empfängerinnen und Empfänger tatsächlich interessieren.

    Wichtig ist auf jeden Fall, dass wir ehrlich bleiben. Wenn wir Neuigkeiten versprechen, sollten diese – das ist nicht immer selbstverständlich! – auch wirklich Neuigkeitswert haben. Dementsprechend sollte Wissens-Content für die Zielgruppe relevant sein.

    Gerade authentische B2B-Newsletter mit relevanten Inhalten bieten Unternehmen die Chance, sich kompetent und nahbar zu präsentieren. Wobei ich immer wieder zufrieden registriere, dass von mir getextete Newsletter Öffnungsraten von über 50 Prozent und Klickraten von über fünf oder sogar zehn Prozent erreicht haben. Der Erfolg eines Newsletters entscheidet sich nicht nur anhand der Öffnungs- und Klickraten. Es geht auch darum, dass sich die Abonnierenden schon auf die nächste Ausgabe freuen. Im besten Fall bildet sich sogar um den Newsletter herum eine aktive Community.

    Lauft nicht pauschalen Vorgaben hinterher!

    Trotz meiner vorherigen Ausführungen sind Öffnungs- und Klickraten natürlich wichtige KPIs für Newsletter. Ab welchen Werten ein Newsletter erfolgreich ist oder nicht, hängt aber sehr von der Branche und der Zielgruppe ab.

    Anstatt pauschalen Zahlen hinterherzuhecheln, solltet Ihr für Euch klare Kriterien definieren, was und wen Ihr mit Eurem Newsletter erreichen möchtet. Schreibt Ihr für die Endkunden eines Versandhandels, erwartet Ihr sicher messbare Effekte beim Produktabsatz und der Produktnachfrage. Bei Newslettern für die Kunden eines Maschinenbauunternehmens geht es vermutlich eher um Vertrauensaufbau und Vertriebsunterstützung.

    So habe ich es tatsächlich im bereits genannten Mechatronikunternehmen erlebt. Dort meldete der Vertriebler zurück, dass sie sich im Kundengespräch viele Erklärungen sparen konnten, weil die Interessenten davon bereits im Newsletter gelesen hatten. Ein schönes Kompliment 🙂

    Also keine Zahlen? Einige KPI-Richtwerte können wir doch nennen. Mit einer Öffnungsrate von etwa einem Viertel der Empfängerinnen und Empfänger dürfe man zufrieden sein, meint beispielsweise Sybille Sterzer. Dementsprechend gelten auch Klickraten von drei Prozent als ganz beachtlich.

    Diese Angaben bestätigt der „E-Mail-Marketing-Benchmark 2026“ der E-Mail-Marketing-Plattform Inxmail. Die durchschnittliche Öffnungsrate lag demnach bei 24,1 Prozent, die Klickrate bei 3,3 Prozent und die effektive Klickrate – also die Quote derer, die einen Newsletter geöffnet und auch auf einen Link geklickt haben – bei 14,8 Prozent.

    Inxmail-Mitbewerber Brevo gibt etwas höhere Werte an. Laut seinem „Brevo Marketing Benchmark 2025“ lag die durchschnittliche Öffnungsrate in Deutschland bei 36,14 Prozent und die Klickrate bei 5,45 Prozent.

    Besonders gut „klicken“ übrigens Kultur-Newsletter. Das bestätigen sowohl die Untersuchung von Inxmail als auch die von Brevo.

    Newsletter sind Vertrauensaufbau

    Newsletter sind toll! Das sage ich nicht nur, weil ich sie liebend gern verfasse. Tatsächlich sind Newsletter, das dürfte deutlich geworden sein, gerade im B2B-Geschäft gut zur effektiven und direkten Kommunikation mit (potenziellen) Kundinnen und Kunden geeignet.

    Eines sind Newsletter aber sicher nicht: Wundermittel, die schnell Eure Verkäufe ankurbeln. Sybille Sterzer fasst es treffend zusammen: „Newsletter ist Vertrauensaufbau. Manchmal dauert es Jahre, bis jemand die hochpreisigen Angebote kauft.“

    Die Mühe lohnt sich aber: Denn Newsletter „gehören“ Euch. Ihr verfasst und verschickt sie über Eure eigene Infrastruktur an Empfängerinnen und Empfänger, die eine Beziehung zu Eurem Unternehmen haben. Das bietet Euch die Gelegenheit, besser mit Euren Botschaften anzukommen.

    Natürlich solltet Ihr den Newsletter einbetten in einen Mix aus anderen Marketingaktivitäten. Denkt beispielsweise darüber nach, den Newsletter mit Euren Social-Media-Kanälen zu verknüpfen. So könnt Ihr etwa Inhalte auf LinkedIn oder Instagram anteasern und die Nutzenden so auf Euren Newsletter leiten. Auch könnt Ihr eine alternative, kürzere Version als LinkedIn-Artikel verfassen und den „Longread“ im Newsletter anbieten. Oder Ihr teasert Content im Newsletter an, um von dort auf die komplette Story in Eurem Unternehmensblog zu verlinken.